Mittwoch, 4. Juni 2008

KEA Campers Australia

Da ich jetzt versuchen muss, mich auf die letzten Prüfungen zu konzentrieren, habe ich mir heute bei KEA Campers Australia, wo ich im April und Mai an den Wochenenden im Kundenservice ausgeholfen hatte, "die Papiere geholt". Zusammen mit einem netten Empfehlungsschreiben habe ich zum Abschied ein Buch über Australien und eine Kappe als Erinnerung bekommen. Die Zusammenarbeit mit Renu, Rene, Bert und Aad hat immer viel Spaß gemacht!Auch wenn mir immer bewusster wird, dass es dem Ende zugeht, will ich die Tage bis zur Abreise nicht zählen! Die restlichen 10 Lerntage kommen mir dann nämlich als verlorene Zeit vor. Ich will die "Mission" einfach nur noch erfolgreich zu Ende bringen und die verbleibende Zeit dann genießen.

Samstag, 31. Mai 2008

End of Semester Bash

Gestern habe ich den Kurs Tavernology zu Ende gebracht. In der Taverne fand nämlich der "End of Semester Bash" (dt. Semesterendparty) statt, wo wir noch einmal gut "gebashert" oder sollte ich besser schreiben gebechert haben.

Das mehr als einstündige Warten auf Einlass mit meinem Hinternachbarn Daniel hatte sich gelohnt. In unserem multikulturellen Trupp mit Australiern, Pakistanern, Malaysiern, Chinesen, Omanern und Deutschen haben wir wieder viel Spaß gehabt. Dass so viele Leute unterschiedlicher Herkunft friedvoll miteinander feiern, erlebt man wohl sonst nur bei großen Sportereignissen, wie der WM 2006.Leider sind dabei nicht so viele gute Bilder entstanden. Naja, die besten Erinnerungen an diese Tav-Abende habe ich ehe in meinem Kopf abgespeichert.

Donnerstag, 29. Mai 2008

(Fast) Ende des Semesters

Nachdem Marko Marin gestern sein "Aus" für die kommende Europameisterschaft hinnehmen musste, wollte ich an dieser Stelle heute eigentlich das "Aus" meines Studiums verkünden...oder zumindest der Vorlesungen. Doch ich muss nachsitzen: Nächste Woche Donnerstag ist noch einmal eine "make up class" in International Management, da Simon zu einem Seminar während des Semesters wegen Lehrverpflichtungen im Ausland nicht erschienen war.

Wie dem auch sei - morgen wird bei dem "End of Semester Bash" erstmal das Ende des Semesters gefeiert. Danach werde ich dann die "study week" (dt. Lernwoche) dazu nutzen, mich gut auf die zwei noch anstehenden schriftlichen Prüfungen vorzubereiten. Da ich in allen "assignments" während des Semesters ein HD erreicht habe, habe ich mir dafür eine sehr gute Ausgangslage geschaffen. Also auf in die letzte Runde...

Donnerstag, 22. Mai 2008

Letzte Student Night & Letzte Präsentation

Gestern war wohl die wahrscheinlich letzte "Student Night" an einem Mittwoch Abend für mich in der Tav. Mit am Start waren Fabian, Rafiq sowie dessen pakistanische Landsmännin Nafeesa. Vor Ort haben wir dann u. a. noch den Amerikaner Matt vom Ultimate Frisbee getroffen.

Irgendwie sind die Mittwochabende in der Tav in diesem Semester besser besucht. Wo wir im letzten Semester meist mit David aus Süd Korea den einzigen Asiaten im Schlepptau hatten, sind die Asiaten in diesem Jahr viel stärker vertreten. Ob es vielleicht daran liegt, dass seit neustem kleine Spielchen an den Abenden veranstaltet werden? Letzte Woche stand Bingo auf dem Programm und diesmal wurde ein Limbo-Wettbewerb durchgeführt, bei dem Rafiq sich leider schon frühzeitig geschlagen geben musste. Da hat sich die Guild mal echt was gutes einfallen lassen, um die Abende stimmungsvoller zu gestalten. Beim "end of semester bash" am kommenden Freitag, werde ich wohl den endgültigen Abschied von der Taverne feiern müssen.

Heute ging es dann aber auch wieder früh raus, da die letzte Präsentation in International Management anstand. Obwohl ich um 10:15h bescheid bekam, dass wir uns vorher um 11:00h doch noch einmal treffen, trudelten meine Gruppenmitglieder 45 Minuten oder 1,5 Stunden später bzw. erst gar nicht mehr ein. Da hatte ich schon etwas einen Hals. Nachdem der ABC-Student (Australian Born Chinese) Shan dann als die Vorlesung gerade begonnen hatte und es nur noch wenige Minuten bis zu unserer Präsentation waren eine dicke Welle machte, musste doch mal eine deutliche Ansage erfolgen. Die Präsentation für meinen Teil lief sehr locker und wie geschmiert...ob es nun wegen des Restalkohols im Blut oder aber der Wut im Bauch gegen diesen Typen war, weiß ich nicht. Jedenfalls wurde mir nachher vom Lecturer Simon attestiert, die Sache sehr gut rüber gebracht zu haben ("very well articulated"). Aber auch das Lob von muttersprachlichen Studenten, habe ich gerne entgegengenommen. In Englisch zu präsentieren macht irgendwie mehr Spaß, da ich es mit meinem "beschränkten Wortschatz" lieber kurz und bündig halte (KISS = keep it short and simple) statt unnötig auszuschweifen und kleine Fehler auch mal verziehen werden.

Dienstag, 20. Mai 2008

Due date!

Es läuft bereits die vorletzte Vorlesungswoche! Daher sind in dieser Woche die letzten Gruppenarbeiten an der Curtin University fällig...oder wie wir mittlerweile in unseren denglischen (=deutsch + englisch) Sätzen sagen "assignments due".

Im Marketing-Projekt habe ich mit den beiden Aussie-Mädels Tanya und Casey eine Machbarkeitstudie für die Einführung von Boost Juice Bars in Deutschland geschrieben. Da auf beide Verlass war und ich mit ihnen Verbesserungsvorschläge gut und offen diskutieren konnte, ohne dass sie sich direkt angegriffen fühlten, hat die Arbeit mit ihnen viel Spaß gemacht und ich denke, dass wir einige gute Ideen zusammengebracht haben. Nach den Ergebnissen unserer Studie, prophezeie ich, dass Saftbars, wie Boost Juice, in den nächsten Jahren in deutschen Städten aus dem Boden schießen werden.

Der schriftliche Teil des Management-Projekts war bereits letzte Woche fällig. Da mit dem Australier chinesischer Abstammung Shan, der Australierin Mimi (die heisst wirklich so), der Brasilianerin Thaiz und mir gleich vier starke Leute aufeinandergetroffen sind, die ihre eigenen Ideen haben, war die Zusammenarbeit hier nicht immer so einfach und Verbesserungsvorschläge wurden auch nicht einfach angenommen. Am Donnerstag müssen wir jetzt unsere Arbeit präsentieren. Obwohl ich dachte, der Technik eigentlich ziemlich aufgeschlossen zu sein, musste ich heute noch einmal ein Novum erleben. Da wir uns auf keinen Termin zum Gruppentreffen einigen konnten, wurde vorgeschlagen sich heute Abend in MSN zu treffen. Hab ich nicht! Die Frage nach Facebook, dem internationalen Pendant zum StudiVZ, ließ nicht lange auf sich warten. Hab ich auch nicht!

"Are you on Facebook" oder "Do you have MSN" kriegt man hier ja öfter zu hören, sich aber dort im virtuellen Raum zu treffen, um eine Gruppenarbeit abzuschließen, war mir neu. Wiedermal ein Fall aus der Reihe "Willkommen im Leben 2.0".

Samstag, 17. Mai 2008

Swan Valley

Endlich kann ich euch noch einmal aus der Rubrik "Mario on Tour" berichten. Als Botschafter unseres Landes habe ich heute meine Nachbarn Daniel, Queck und Kelvin aus unit 2 sowie meinen "Deutsch-Schüler" Hang gemeinsam mit Fabian ins Swan Valley entführt.
Dort haben wir mit Elmar's in the Valley und der Duckstein Brewery gleich zwei Brauereien besucht, die deutsche Wurzeln haben und nach dem deutschen Reinheitsgebot brauen. Die Jungs aus Malaysia wollten schon immer mal deutsches Essen probieren, da sie bisher nur Pizza und Pasta als westliche Kochkunst kannten. Also haben wir in Henley Brook zuerst einen Stopp bei Elmar's eingelegt, wo wir uns zunächst gemeinsam über die Probierplatte mit verschiedenen Wurstarten, Käse und Brot hergemacht haben. Der erste Gang hatte somit schon mal allen geschmeckt. Daniel, Kelvin und Fabian entschieden sich danach für das Schnitzel, Hang nahm das Pfeffersteak, Queck bestellte Kassler und ich selbst nahm Leberkäse mit Ei und Kartoffelsalat. Doch das wichtigste nicht zu vergessen: es gab Altbier! Bis auf Queck hatte es auch allen gut geschmeckt. In Elmar's Smallgood Shop gab es übrigens u.a. auch Haribo und Ritter Sport Schokolade zu kaufen. Anschließend gingen wir dann vorbei an den Weinreben zur Duckstein Brauerei, wo wir das Münchener Hefeweizen testeten.Im Biergarten spielt eine traditionelle 3 Mann Band Klassiker wie "Schnaps das war sein letztes Wort" und "Bergvagabunden". Das war schon ziemlich klischeehaft...aber genau danach hatten wir ja eigentlich auch gesucht. Das deftige Essen schienen Queck's und Kelvin's asiatische Mägen nicht gewöhnt zu sein. So packte sie auch schon früh nach dem zweiten Bier die Müdigkeit und die Rückfahrt im Zug verschliefen sie.
Schön, dass sich die Jungs nach all dem worauf ich mich mit ihnen schon "eingelassen" habe, mal selbst ein Bild von deutschem Essen machen wollten. Mit meinen Kochkünsten wollte ich sie nicht abschrecken. So hatten wir vor der bald anstehenden Prüfungsphase noch mal einen gelungenen gemeinsamen Ausflug ins Umland von Perth.

Freitag, 16. Mai 2008

Stopover Dubai

Soeben habe ich versucht, mir endlich die Touren für den Stopover in Dubai zu buchen. So ganz trau ich dem Braten jedoch noch nicht, da die Telefonisten im Call-Center einen ziemlich verplanten Eindruck hinterlassen hat. Wahrscheinlich habe ich wohl gar nicht mit dem Emirates Office auf der St George Tce in Perth gesprochen, sondern bin direkt in ein indisches Call-Center verbunden worden.

Die Touren für den Stopover zu buchen war jedenfalls gar nicht so einfach, weil Emirates hier ein wenig für Verwirrung bei mir gesorgt hat. Da mir bei Emirates in Perth nämlich andere Zeiten genannt wurden als vom Touranbieter Arabian Adventures aus Dubai selbst, hatte ich mit meiner Buchung bis heute noch gezögert. Nachdem ich mir dann am Telefon die Sundowner Safari für den Mittwoch und die City of Merchants Tour für Donnerstag gebucht habe, kam dann auf meine Rückfrage raus, dass mein eigentlicher Plan, drei Touren zu machen, doch realisierbar gewesen wäre, da die Zeiten von Arabian Adventures die richtigen waren.

Naja, wie dem auch sei...warten wir zunächst mal ab, was da so kommt oder ob da überhaupt eine Bestätigung kommt. Vielleicht kann ich mir die Tour in die Emirate Sharjah und Ajman ja auch noch vor Ort buchen. Ansonsten werde ich halt Dubai auf eigene Faust erkunden.

Nachtrag: Mittwoch, 21. Mai 2008
Wie erwartet, gab es bei der telefonischen Buchung dann tatsächlich auch Probleme: Anscheinend wurden meine Kreditkarten-Details nicht richtig notiert. Daher habe ich mir heute die Zeit genommen und bin doch noch einmal ins Emirates Haus in die Stadt gefahren. Diesmal wurde mir auch hier bestätigt, dass die City of Merchants Tour nachmittags stattfindet, so dass ich jetzt doch schon alle 3 Touren gebucht habe.

Montag, 12. Mai 2008

Noch 2 Monate...

Heute in zwei Monaten werden ich wohl erstmals wieder in Deutschland aufwachen. Dass es auf die Zielgerade zugeht, wird mir auch immer bewusster:
  • In der letzten Woche standen die Präsentation in International Marketing und das Case Study Interview in International Management an. Die ausstehenden assignments werden somit Gott sei Dank immer weniger.
  • Bei KEA musste ich mich am Samstag schon von René verabschieden, er war - nach den Abschieden von Andreas und Øyvind - der erste dem ich in Australien "Goodbye" sagen musste.
  • Bei der Betreuerin meiner Diplomarbeit habe ich gestern drei weitere Kapitel eingereicht. Sobald Vanessa diese abgesegnet hat, bleibt nur noch "Chapter 6 Conclusion" (dt. Schlussfolgerung).
  • Meine Mitgliedschaft im Fitness Dome läuft in nur einer Woche aus.

Donnerstag, 8. Mai 2008

Beer Appreciation Night

Von der gestrigen "Beer Appreciation Night" möchte ich doch noch mal etwas ausführlicher berichten. Gemeinsam mit der James Squire Brauerei aus New South Wales veranstaltete der Curtin Beer Appreciation Club (BAC) gestern Abend diese Bier Liebhaber Nacht in der Taverne, um die Braukunst zu würdigen.

Insgesamt gab es sechs verschiedene Biersorten zu testen, die mit 5 Arten von Fingerfood kombiniert wurden. Auf Seite der Biere wurde Hahn Super Dry sowie James Squire Pilsener, Golden Ale, Amber Ale, India Pale Ale und Porter geboten. Nach einer kurzen Erläuterung des Braumeisters wurden dann kleine Häppchen gereicht, die "die Kraft aus dem Bier ziehen" sollten. Auf der Speisekarte standen u.a. Kalamari, Hähnchen Spieße, Fleischkroketten und zum Desert mit Schokolade überzogene Erdbeeren. Ja, bei dieser Kombination habe ich auch zuerst die Stirn gerunzelt: Bier, Schokolade und Erdbeeren?!

Einige der Gäste waren wohl doch weniger die Liebhaber und dann froh als der offizielle Teil sein Ende fand, um zur Student Night überzugehen. Wo wir schon mal in der Taverne waren, haben Rafiq, Fabian und ich uns hier natürlich auch noch einmal niedergelassen. Da wir die gemeisamen Tav-Abende wohl alle sehr in den letzten Wochen vermisst hatten, ging es später noch weiter zur Waterford Taverne, wo mittwochs immer Karaoke Nacht ist.

Die Waterford Tav war wirklich mal gut besucht von Studenten. Hier haben wir dann zufällig auch noch zwei neue Deutsche aus Hannover und München getroffen. Irgendwie scheinen wir aber auch immer wieder bei Norwegern auszukommen. Diese Vikinger wissen einfach auch ein leckeres Bier zu schätzen.

Nie mehr 2. Liga!!!

Der Mythos ist zurück! Nie mehr 2. Liga...

Meine eigene Aufstiegsfeier habe ich bei der Beer Appreciation Night und der Karaoke Nacht in der Waterford Tav mit Rafiq und Fabian heute schon vorab gefeiert. Danach habe ich mir dann die letzten Minuten bei 100,5 angehört.

Jetzt würde ich mich doch mal gerne kurz nach Hause wünschen. :-)

Montag, 5. Mai 2008

Ultimate Frisbee

Nachdem die Borussia gestern mit einem 7:1 Sieg gegen Offenbach vorgelegt hatte und somit dem Aufstieg nun ganz nahe ist, habe ich heute beim Ultimate Frisbee mit einem 7:1 Sieg nachgelegt.

Da an den letzten Spieltagen gerade mal so viele Leute zusammenkamen, dass wir zwei Teams stellen konnte, wurde der Wettbewerb inzwischen aufgegeben und wir treffen uns nur noch zum "socialising" (dt. "Leute treffen") statt "competition" (dt. Wettbewerb).

Auch heute standen gerade mal wieder 12 Spieler/-innen auf dem Platz, so dass wir 6 gegen 6 statt normalerweise 7 gegen 7 spielen mussten. Dieser freie Raum kam unserem "weißen Ballett" ganz gut gelegen, so dass wir das Spiel an uns ziehen konnten und den buntgemischten Gegner an die Wand spielten.

Für mich selber war es glaube ich auch heute das beste Spiel, was ich hier abgeliefert habe: 3 Punkte und 2 Vorlagen können sich doch sehen lassen. Dabei hatte ich es heute in der Verteidigung aber auch einfach.

Song Australia

Das Video kann ich euch nicht vorenthalten. Ich habe heute zum ersten mal den Song Australia im Fernsehen gesehen, in dem Manjit Boparai das multikulturelle Zusammenleben in diesem Land auf eine ziemlich lustige Art und Weise wiedergibt.



Übrigens scheint in WA gerade nochmal der Spätsommer Einzug zu halten. Mit Spitzentemperaturen zwischen 24° und 27° Grad in dieser Woche ist es wohl recht vergleichbar zu Deutschland, obwohl hier schon lange Herbst ist. So können die Pullover zum Glück noch im Schrank bleiben und ich kann immer noch in Shorts und T-Shirt rumlaufen. Ich glaube, dass werde ich echt vermissen. In diesem Sinne: Aussie, Aussie, Aussie - Oi, Oi, Oi!

Mittwoch, 30. April 2008

Das Internet wird 15!

Soeben habe ich bei web.de gelesen, dass das Internet heute seinen 15. Geburtstag feiert.

Ich kann mich noch gut an die erste Zeit zurückerinnern, wo ich mit Christian zum Internetcafé nach Heinsberg gefahren bin und dort für eine Stunde fast soviel gezahlt habe, wie ich heute für einen Monat Flatrate zahle. Danach war ich wohl einer der ersten im Ort, der ein 56kb Modem im Haus hatte, um mich per dial-up ins Internet einzuwählen. Was für ein Fortschritt!

Heute wäre es ohne nicht mehr denkbar. Ich berichte euch von meinen Erlebnissen im Blog, gucke mir die Spiele der Borussia bei youtube oder über myp2p an, lese den Lokalteil der Heinsberger Zeitung online und höre die Bundesliga-Konferenz bei 100,5 das Hitradio im Livestream. Ganz geschweige davon beruht nahezu meine gesamte Diplomarbeit auf Journal-Artikel aus elektronischen Datenbanken, was mir aber so auch aus dem bisherigen Studium in Aachen noch nicht geläufig war.

Der Kontakt in die Heimat über E-Mail, Skype und Sipgate, wäre auch nicht ohne das Internet möglich. Dennoch muss ich rückblickend sagen, dass es natürlich anders ist mit euch über das Internet zu kommunizieren und ich es mir manchmal wohl auch etwas einfacher vorgestellt habe. Aber auch 15 Jahre nach Einführung des Internet hat noch nicht jeder den Nutzen des Internets für sich erkannt und manchmal ist auch die Verbindung ins weltweite Datennetz noch etwas wacklig.

Dienstag, 29. April 2008

Deutsche in Australien

Als ich heute den Brief mit dem endgültigen Thema meiner Diplomarbeit nach Aachen geschickt habe, fiel mir auf der Briefmarke ein bekanntes Gesicht aus der Heimat auf.

Ein Deutscher auf einer Briefmarke in Australien? Wer kann das wohl sein? Richtig, Papst Benedetto XVI, geboren als Joseph Alois Ratzinger und auch bekannt als "Papa Ratzi", war auf der $2,00 Briefmarke abgelichtet. In diesem Jahr findet ja hier in Australien der Weltjugendtag statt.

Mit dem Segen von Papst Benedikt auf diesem offiziellen Schreiben sollte jetzt ja eigentlich nichts mehr schief gehen. Wer übrigens noch eine Postkarte aus Australien haben möchte, kann sich noch bei mir melden. Vielleicht ergibt sich da ja nochmal eine Gelegenheit.

Freitag, 25. April 2008

ANZAC Day

Heute ist ANZAC Day in Australien, ein Nationalfeiertag an dem den australischen und neuseeländischen Truppen (Australian and New Zealand Army Corps) gedacht wird, die in Kriegen für das Land gekämpft haben.

Man könnte also denken, dass das vergleichbar zu Volkstrauertag in Deutschland ist. Wenn man aber die Bilder und Videos in The Australian and The West Australian sieht, macht es den Anschein, dass das Ganze etwas anders abläuft. Wie schon beim Australia Day im Januar ist der Nationalstolz der Australier unverkennlich.

Bei der Gedenkfeier zum Sonnenaufgang in Kings Park waren wohl etwa 40.000 Menschen. Später säumten sie den Straßenrand von St. George Tce, wo dann die ANZAC Parade mit Veteranen, Soldaten, Militärfahrzeugen und Musikgruppen stattfand.

Leider konnte ich mir von dem Ganzen nur ein Bild im Fernsehen und Internet machen, da ich im Moment einiges mit der Abschlussarbeit zu tun habe. Deshalb konnte in dieser letzten "tuition free week" (dt. vorlesungsfreien Woche) auch nicht von irgendwelchen Ausflügen berichtet werden.

Donnerstag, 24. April 2008

Draft Examination Timetable

Gerade sind die vorläufigen Prüfungstermine veröffentlicht worden und es ist so gekommen, wie ich es mir erhofft habe.

Beide Prüfungen sind in der ersten Woche: Am Mittwoch, den 11.06. schreibe ich International Marketing und am Freitag, den 13.06. International Management. International Management wird dann wohl die (vorläufig) letzte Prüfung sein....das Leben ist ja bekanntlich ein "lebenslänglicher Lernprozess". Irgendwie zieht sich Freitag, der 13. auch durch meinen Lebenslauf. Der Tag hat mir aber bisher noch nie Unglück gebracht: Unter anderem hatte ich an diesem Tag nämlich mein Bewerbungsgespräch bei Grünenthal und auch meinen ersten vollen Tag hier in Australien.

Ihr fragt euch sicher noch, warum ich mich denn über zwei Prüfungen in einer Woche so nah aufeinander freue. Das liegt daran, dass ich somit bis auf das Vorrundenspiel Kroatien gegen Deutschland am 12.6. alle Spiele der deutschen Fußball- Nationalmannschaft bei der EM 2008 in Österreich und der Schweiz hier im Internet, Fernsehen oder Radio verfolgen kann. Daneben lässt mir die Terminierung ein wenig Luft nach hinten raus, so dass ich zwischen letzter Klausur (13.06.), Abgabe der Abschlussarbeit (24.06.) und Beginn der Broome Tour (25.06.) noch letzte Erledigungen machen kann.

Da fällt mir gerade auf, dass die Halbfinale und das Finale der EM während der Broome Tour sind. Im ziemlich abgeschiedenen Nord Westen könnte es dann etwas schwieriger werden mit der Live-Berichterstattung.

Dienstag, 22. April 2008

Learn to Play the Didgeridoo

Heute hatte ich schon die letzte Didgeridoo-Stunde mit Garry. Leider habe ich das mit der Zirkularatmung noch nicht wirklich hinbekommen, was wohl auch ein wenig darauf zurückzuführen ist, dass ich zu wenig geübt habe oder einfach nicht "relaxed" genug beim Spielen bin.Bis zum Didgeridoo-Spieler ist es noch ein weiter Weg, aber von der ersten Stunde bis heute war schon ein Fortschritt zu erkennen. Beim Kangaroo-Sound "da [breath] da [breath]..." soll ich dem Ganzen wohl schon mal ganz nahe gekommen sein. Ich soll einfach noch meine Muskulatur und Zunge weiter trainieren und darauf warten, dass es "Klick" macht.

Der Schotte in unserer Gruppe muss wohl ein Naturtalent gewesen sein. Nahezu alles was ihm gezeigt wurde, konnte er sofort umsetzen. Fabian hatte zum Ende hin auch den Dreh mehr raus und konnte (fast) ohne hörbare Pausen spielen. Sollte ich mir ein Didgeridoo mit nach Hause nehmen, werde ich mir wohl besser auch noch eine Lern CD dazu besorgen.

Samstag, 19. April 2008

Dutch Butcher

Welch eine Gaumenfreude! Am heutigen Samstag bin ich der heiß ersehnten Bratrolle doch schon recht nah gekommen. Doch von Anfang...

Bei KEA Campers war heute "Open Day" (dt. Tag der offenen Tür), an dem Wohnmobile verkauft wurden. Da meine drei holländischen Kollegen von 08:00h - 17:00h eingeplant waren, hatte der Chef lunch beim Dutch Butcher (Dt. "holländischer Metzger") bestellt. Zwar konnte ich auch hier noch keine Bratrolle oder Frikandel auf der Speisekarte finden, doch die Fleischkrokett in Brot mit der aus der Heimat bekannten gelblichen Hamburgersauce kam dem schon ganz nahe.

Später habe ich auf der Karte gesehen, dass der Dutch Butcher sogar in meinem Stadtteil Bentley ist. Ich werde ihm demnächst sicherlich noch mal persönlich einen Besuch abstatten. Aber so lange ist es ja auch nicht mehr, bis ich mir beim ersten Kegeln nach meiner Rückkehr meine Spezialität "Bratrolle spezial mit Kroketten" bestellen kann.

Freitag, 18. April 2008

Mid-Semester Break

Da wieder ein halbes Semester vergangen ist, wurden in den letzten Tagen in vielen Kursen an der Universität "mid-semester tests" (dt. "Mitte des Semester Tests") geschrieben.

Wie schon im letzten Semester, bin ich auch diesmal davon verschont geblieben, da ich stattdessen zuvor schon ein "individual assignment" in International Marketing einzureichen und einen kleinen Test in International Management hatte, die beide sehr gut verlaufen sind. In International Marketing hatte ich mich mit McDonald's in Deutschland beschäftigt und erarbeitet, wie sich das Fast-Food-Restaurant an kulturelle Gegebenheiten des deutschen Marktes anpasst.

Nun habe ich wieder eine vorlesungsfreie Woche vor mir. Wenn das Wetter mitspielt, wollen wir an einem Tag nächste Woche noch einmal nach Rottnest Island oder zum Freizeitpark Adventure World südlich von Perth fahren. Ansonsten werde ich in dieser Woche endlich mal die Ausflüge für den Stoppover in Dubai buchen und weiter an meiner Abschlussarbeit schreiben.

Danach sind dann nur vier Vorlesungswochen an der Curtin University of Technology, bevor die letzte Prüfungsphase beginnt. Wie die Zeit doch vergeht...

Sonntag, 13. April 2008

AFL: Fremantle Dockers - Richmond Tigers

An einem herrlich schönen Herbsttag mit knapp unter 30° Celsius war ich heute beim Australian Rules Football: Im Subiaco Oval habe ich mir mit Fabian das Spiel Fremantle Dockers gegen Richmond Tigers angesehen.Nachdem die Dockers am letzten Wochenende die Lokalrivalen West Coast Eagles geschlagen hatten, konnte es nach dem schwachen Saisonstart eigentlich nur aufwärts gehen. Zunächst boten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch, doch schon frühzeitig zeichnete sich ab, dass die Dockers gegen die Tigers nicht bestehen konnten. So verloren die Fremantle Dockers das Spiel letztendlich deutlich mit 73 : 137. Im vierten Quarter (dt. Viertel) sorgte der Flitzer, der von Ordnern über den Platz gejagt wurde, noch für die beste Unterhaltung von Seiten Fremantles.
Nach Abpfiff des Spiels wurden dann die Tore zum Spielfeld geöffnet, so dass jeder den "heiligen Rasen" betreten und ein paar goals im Subiaco Oval kicken konnte. Klasse Tag, um nochmal Stadionatmosphäre zu schnuppern.

Mittwoch, 9. April 2008

Didgeridoo Unterricht

Heute hatten Fabian und ich die zweite Didgeridoo Stunde, bei der es darum ging, weitere Laute zu lernen und die Zirkularatmung zu integrieren. Das ist gar nicht so einfach sage ich euch...dafür muss ich wohl insbesondere nochmal meine Backenmuskulatur weiter trainieren.

Auf dem Rückweg in die Stadt sind wir dann mit der deutschen Backpackerin ins Gespräch gekommen, die auch an dem Kurs bei Didgeridoo Breath teilnimmt. Als Filina auf die Frage, aus welcher deutschen Stadt sie denn komme, mit "Aus Köln...eigentlich nicht direkt Köln...aus der Nähe von Aachen" sagte, dachte ich mir, dass sich das doch so ziemlich nach meiner Beschreibung anhört. Nachher stellte sich heraus, dass sie aus Düren kommt und ihre Großeltern in Oberbruch wohnen. Klein ist die Welt!

Derby Weekend

Nachdem die Fremantle Dockers die West Coast Eagles im WA Derby am Samstag mit 87 : 73 geschlagen hatten, stand gestern das rheinische Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach an.

Natürlich habe ich es mir dafür nicht nehmen lassen, wieder 2:00h nachts aufzustehen, um das im wahrsten Sinne des Wortes feurige Derby zu verfolgen. Nachdem ich in der ersten Halbzeit noch mit Internetproblemen zu kämpfen hatte, konnte ich die zweite Hälfte komplett auf DSF verfolgen. Leider hat die Borussia den Sieg in der Nachspielzeit durch einen unberechtigten Foulelfmeter noch aus der Hand gegeben.

Dennoch bin ich mir nach dem Auftritt der Mannschaft sicher, dass wir es schaffen. Nach der Aktion der Kölner, gönne ich übrigens sogar der TSG Hoffenheim ehr den Aufstieg als der Mannschaft aus der Domstadt!

Samstag, 5. April 2008

Erster Arbeitstag bei KEA Campers

Diese Woche hatte ich einen überraschenden Anruf vom KEA Campers Depot Manager in Perth erhalten, wo ich im letzten Jahr selber noch nach einem Wohnmobil für die Tour mit meiner Familie fragen war.
Da mit dem Ende der Regenzeit im Norden West Australiens gerade Hochbetrieb herrscht und etwa 70% der KEA Kunden aus dem deutschsprachigen Raum kommen, bot Aad mir einen casual job im customer service (dt. Gelegnheitsjob im Kundenservice) für das Wochenende an. Gestern Morgen habe ich mir den Job erklären lassen und kurz entschlossen zu gesagt. Zusammen mit Renu aus Indien, werde ich jetzt regelmäßig samstags und sonntags von 08:00h - 13:00h die "pick ups" (dt. Fahrzeugübergabe) and "drop offs" (dt. Fahrzeugrückgabe) bearbeiten.

Heute ging es schon ganz schön zur Sache, da die Übernahmen (1 Familie aus Österreich, 1 Frau aus der Nähe von Düsseldorf) fast zeitgleich waren und auch noch genügend andere Kleinigkeiten zu erledigen waren. Zudem hat es am Morgen hier ziemlich heftig geregnet, so dass ich nachher im Fuhrpark mehr als knöcheltief im Wasser stand. Bert, der eigentlich nur mal vorbeischauen wollte, und wie Aad übrigens auch aus Holland kommt, sprang daher in die Bresche und half mit aus.

Insgesamt für beide Seiten eine gute Sache: Einerseits, profitiert KEA davon, einen weiteren deutschsprachigen Mitarbeiter mit Fahrerlaubnis zu haben. Andererseits, kann ich somit mein Reisebudget für die letzte Tour nach Broome am Ende des Semesters sowie den Stopover in Dubai aufstocken und dabei auch noch Erfahrung im Bereich Tourismus sammeln. Der Tag heute hat schon sehr viel Spaß gemacht, da das kleine Team einfach super locker ist, ich dort arbeite, wo für andere der Urlaub beginnt, und schon gemerkt habe, dass man meine Hilfe brauchen kann.

Mittwoch, 2. April 2008

Learn to Play the Didgeridoo

Heute hatte ich die erste Didgeridoo Stunde bei Didgeridoo Breath in Fremantle. Unser Lehrer kommt aus Wales und war einst als Entertainer in Australien aktiv. Das Didgeridoo-Spielen hat er von Aborigines gelernt und später eine in WA bekannte "Bush Band" gegründet.

In der ersten Stunde haben wir die Basics gelernt: Wie kriege ich einen Ton aus dem Didgeridoo? Welche Geräusche kann ich einfach erlernen? Angeblich soll man sogar den Akzent eines Spielers heraushören können. Danach wurde dann das Geheimnis des "circular breathings" (dt. Zirkularatmung) erklärt, die es ermöglicht, das Didgeridoo stundenlang ohne Absetzen zu spielen.

Das Ganze gilt es nun zu üben. Dafür haben wir ein Didgeridoo gestellt bekommen, mit dem ich jetzt 4 Wochen meine Mitbewohner nerven kann. Für die Zirkularatmung haben wir eine Übungen ohne Instrument kennengelernt, die wir in den nächsten Tagen möglichst häufig machen sollen, um somit die entsprechende Muskulatur zu trainieren.

Montag, 31. März 2008

End of Daylight Saving

Am Sonntag wurde die Uhr in West Australien übrigens wieder um eine Stunde zurückgedreht. Ich verstehe nicht, warum die sowas machen. Als ich gestern gegen 18:30h nach Hause kam, war es somit schon fast dunkel.

Da auch in Deutschland die Zeit auf Sommerzeit umgestellt wurde, beträgt die Zeitdifferenz für euch nun wieder +6 Stunden. Bitte bedenkt dies, wenn ihr mich in Skype sucht oder versucht anzurufen.

Sonntag, 30. März 2008

Surf Camp Lancelin

Surfen und Strandleben sind wohl zwei der Dinge, die man am ehesten mit Australien in Verbindung bringt. An diesem Wochenende habe ich daher am Surf Camp von WA Surf in Lancelin teilgenommen, um einmal das typisch australische Surferdasein zu erleben.
Samstag morgen bin ich 6:45h am Tourist Bus Stand auf der Wellington Street abgeholt worden, von wo aus es dann mit einem 4 WD-Jeep über 100 km Richtung Norden ging. Nachdem wir Perth hinter uns gelassen hatten, war in der ländlichen Gegend entlang der Strecke viel Buschland zu sehen. Weiter ging es nach Lancelin, wo wir unser Camp bezogen und direkt das Surfboard und Wetsuit ausgehändigt bekamen, um an den sehr schönen weißen Sandstrand zu gehen. Zunächst mal standen dann Trockenübungen auf Sand an. Mein Lehrer Matteo aus Chile erklärte uns, wie man in 4 Schritten auf dem Brett stehen soll. Gesagt getan: Also stürzten wir uns in die Wellen und ich musste erfahren, dass es nicht so einfach ist, wie es denn immer aussieht. Surfen hat aber auch viel mit Geduld und Timing zu tun, um die richtige Welle gut zu erwischen. Insgesamt haben wir an diesem Tag fast sechs Stunden auf dem Brett gestanden bzw. versucht zu stehen.

Nach einem leichten Lunch ging es dann zum Sandboarden in eine wüstenartige Gegend mit riesen Dünen. Neben Sandboardern kommen hier natürlich 4 WD- und Quad-Fahrer auf ihre Kosten. Sandboarden hat mit Snowboarden aber wenig gemeinsam. Trotz heftigen Rückenwind war es schon recht mühsam, mit dem Brett überhaupt in Schwung zu kommen. Am nur wenige Meter vom Camp entfernten Strand konnte ich dann die Sonne im Wasser versinken sehen. Den Abend verbrachte ich überwiegend mit den Amis von der University of Notre Dame. Wir ließen uns in die Bean Bags im Camp fallen und genossen gutes Essen mit ein paar erfrischenden Tooheys.
Surf Camp wird hier wörtlich genommen. Ich hatte die Wahl, die Nacht in einem Igluzelt oder einem original Aussie Swag zu verbringen, gegen den die "Dackelhütte" der Bundeswehr fast noch Luxus ist. Da das Wetter so schön war und der sternenklare Himmel sehr einladend war, hatte ich mir einen Swag genommen und mein Bett unter der klar sichtbaren Milchstraße aufgeschlagen. Das Surfen war schon ganz schön anstrengend, und so hatte ich keine Probleme damit, tief und fest in dieser Nacht in meinem Swag zu schlafen.Geweckt vom Vogelgezwitscher, begann der zweite Surftag gegen 8:30h mit einem recht spartanischen Frühstück. Danach ging es wieder an den Strand, um das gestern Erlernte weiter auszuüben. Mit einem größeren Brett fiel es mir leichter als am Vortag, mich auf dem Surfboard zu halten. Auch wenn es mich noch oft ins Wasser gehauen hat, konnte ich manche Welle doch sogar schon bis zum Strand nehmen. Nach 4 Stunden surfen gab es dann zum Lunch noch ein kleines BBQ. Bei den Essensmassen könnten sich die Jungs von WA Surf echt mal mehr ein Beispiel an der Crew der Ragamuffin II nehmen. Danach hieß es dann schon Abschied nehmen von Lancelin. Ich bin sehr froh, genau 100 Tage vor meiner Abreise aus Australien am Surf Camp teilgenommen und noch einmal etwas typisch australisches erlebt zu haben.

Freitag, 28. März 2008

Scitech Museum

Da ich am Samstag früh morgens in der Stadt sein musste und weder auf Public Transport noch auf Taxis am Wochenende Verlass ist, hatte ich mich kurzerhand für eine Nacht ins YHA Perth einquartiert, wo mich das Backpackerleben also wieder hatte.

Nachdem ich in der tuition free week die Abschlussarbeit fleißig vorangebracht hatte, habe ich mir ein langes Wochenende "off" genehmigt. Nach dem Einchecken ins YHA ging es deshalb Freitag Nachmittag ins Scitech Museum. Dieses wissenschaftliche Museum ermöglicht das praktische Erleben mit allen Sinnen. Jeder Besucher kann mit den einzelnen Objekten herumexperimentieren.
So habe ich z. B. "Waltzing Matilda" auf einer Tongh Orgel mit der typisch australischen Badelatsche gespielt, mein Gesicht von einem Roboter malen lassen und meine Körpertemperatur mit einer Infrarotkamera gemessen. Das Scitech ist ein Gehimtipp, der (noch) nicht in Reiseführern zu finden ist.

Ich bin dann mal weg: Surf Camp in Lancelin

In Australien gewesen zu sein, ohne dabei auf den Brettern gestanden zu haben, die hier die Welt bedeuten, ist unmöglich! Daher habe ich mich für das kommende Wochenende für ein Surf Camp bei WA Surf angemeldet.

Samstag morgen geht es um 06:45h in das knapp 130km nördlich von Perth gelegene Lancelin, wo sich in der Bucht ein hervorragender Anfängerstrand befindet, der von Riffen und vorgelegenen Inseln geschützt wird. Surf Camp nehmen die bei WA Surf wörtlich, da statt einer Übernachtung in Hostels, direkt 50m vom Strand gezeltet wird.

Auch sonst hebt WA Surf sich von der Konkurrenz dadurch ab, dass sie das kompakteste Programm haben: Neben 2 x 6 Stunden Surfunterricht, werden wir am Abend Sandboarden (d.h. mit einem Brett die Dünen runterfahren) und auch ein Kitesurf Test ist inklusive.

Also: Hang loose!

Mittwoch, 26. März 2008

City of Lights

Beim "Big 2" Kartenspielen haben Aung und ich Daniel, Queck und Kelvin aus unit 2 diese Woche tatsächlich dazu überreden können, mit uns zum BBQ in den Kings Park zu fahren.Gesagt getan: Also haben wir heute Nachmittag unsere Sachen gepackt und sind erstmal nach Karawara gefahren, um das nötige Fleisch und Bier zu kaufen. Zunächst dachte ich, dass ich den Karton Bier 3/4 wieder mit nach Hause nehmen müsste, doch die asiatischen Freunde (insbesondere Queck und Daniel) ließen es sich in der "tuition free week" nicht nehmen, beim typischen Aussie BBQ auch ein paar Tooheys Extra Dry zu trinken.

Der Sonnenuntergang im Kings Park ist einfach nur Wahnsinn. Warum Perth die "City of Lights" (dt. Stadt der Lichter) genannt wird, wird jedem wohl spätestens bei der Aussicht vom Kings Park auf die Skyline von Perth bewusst.

Leben wir schon online?

Heute habe ich durch den Career Service der Curtin University eine Einladung zu einem etwas anderen "Graduate career event" (dt. Absolventen Veranstaltung) erhalten:Die Beratungsfirma Accenture hat in der virtuellen Welt Second Life eine "Career Island" eingerichtet, auf der man mit Mitarbeitern chatten, Konferenzen besuchen oder sonstigen Absolventen- Veranstaltungen beiwohnen kann...vorausgesetzt man hat sich denn schon ein zweites Leben in der Fantasiewelt kreiert. So werben Firmen also neuerdings um qualifizierte Berufseinsteiger. Willkommen im Leben 2.0!

Dienstag, 25. März 2008

Alemannia Aachen - Borussia Mönchengladbach

Pünktlich zur besseren zweiten Halbzeit des West-Derbys habe ich diese Nacht endlich das Programm zum Laufen bekommen, mit dem man über "my peer 2 peer" die deutsche Bundesliga empfangen kann.

Somit konnte ich ab der 45. Minute um 5:00h morgens das Spiel auf dem Aachener Tivoli live auf DSF verfolgen, nachdem ich mir die erste Halbzeit noch beim Lokalradio 100,5 angehört hatte. Da mein Borussen-Kollege Karsten tatsächlich zwei der begehrten Karten für das Derby ergattern konnte, hätte ich mich trotz der widrigen Witterungsverhältnisse gestern doch gerne mal zurückgewünscht.

So heisst es wohl, "Nie wieder Tivoli", wenn sich unsere Wege am Ende der Saison hoffentlich trennen.

Sonntag, 23. März 2008

Frohe Ostern!

Ostersonntag in Australien: Nachdem ich mir gestern eine "Auszeit" gegönnt habe, steht heute nichts Besonderes an.

Der goldene Lindt & Spüngli Osterhase mit rotem Band ist übrigens auch hier schon seit Wochen in den Regalen der Supermärkte zu finden. Ob in Australien jedoch bei knapp 30° Celsius zu Ostern auch Nester versteckt werden, wage ich zu bezweifeln, da dann ja die leckere Schokolade schmelzen würde.

Ich wünsche euch allen ein frohes Osterfest!

Samstag, 22. März 2008

Penguin Island & Seal Island Cruise

Heute habe ich gemeinsam mit Rafiq und Fabian am CISWA Ausflug nach Penguin Island nahe Rockingham teilgenommen.
Nach einer etwas mehr als einstündigen Fahrt waren wir gegen kurz vor 10:00h in Rockingham angekommen, von wo aus wir mit der Fähre nach Penguin Island übersetzten. Hier stand zunächst ein Besuch des Penguin Discovery Centres auf dem Programm, wo die Pinguine gerade ihr Frühstück serviert bekamen. Danach haben Rafiq, Fabian und ich die sehr überschaubare Insel erkundet und die Aussicht am nördlichen und südlichen Lookout genossen. Auf der Insel wimmelt es nur so von Möwen, Pelikanen und sonstigen Vogelarten...nur Pinguine waren keine in freier Wildbahn zu sehen. Diese kommen wohl vorwiegend zur Brützeit auf die Insel und können sich sonst tagelang im offenen Gewässer aufhalten.Später ging es dann mit einem Glasbodenboot zur Seal Island. Schon auf dem Weg dorthin konnten wir im Wasser einen Seelöwen beobachten. Am Strand der Insel lagen dann mehrere, dicke Seelöwen faul in der Sonne herum. Zurück auf Penguin Island haben wir die verbleibende Zeit dazu genutzt, bei mehr als 30 Grad eine Abkühlung im Wasser zu suchen. Danach habe ich mir noch ein zweites mal die Fütterung der blauen Pinguine, die sich dazu sehr kultiviert in Reih und Glied anstellten, angesehen, bevor es wieder zurück auf das Festland ging.
Insgesamt ein schöner Ausflug von CISWA, der mir nochmal die Möglichkeit gab, an diesem langen Osterwochenende raus aus Perth zu kommen und etwas Neues zu sehen. Übrigens hat heute nach 6 Monaten Sommerpause auch wieder die AFL Saison begonnen. Dass die Pause so lange war ist mir gar nicht so vorgekommen...zeigt wohl, wie kurzweilig die Zeit hier ist.

Dienstag, 18. März 2008

Verrücktes Australien

Einen Nachtrag noch zu den letzten Tagen: Gestern war St. Patricks Day in Irland. Na und, was hat das jetzt mit Australien zu tun? Die weltoffenen Australier und die irisch stammende Bevölkerung hier hat es sich nicht nehmen lassen, das gebührend zu feiern. Schon am Sonntag in Fremantle liefen die Iren in grünen T-Shirts und hellen Hosen rum und gestern Abend in der Uni kamen mir ein paar Studenten mit einem Bierkrug als Kopfbedeckung entgegen, die eine ziemlich Fahne hatten. Auch in manchen Pubs in der Stadt konnte man sich schon zum Frühstück bei irischer Folkloremusik mit Guiness Bier volllaufen lassen. Die Iren scheinen ihren Nationalfeiertag also ähnlich ausgiebig zu feiern, wie schon die Australier beim Australia Day in Arlie Beach. Daran sollten wir uns mal ein Beispiel nehmen. Das wäre eigentlich noch was für den KC: Wir feiern ab nächstes Jahr einfach in jedem Monat den Unabhängigkeitstag oder Nationalfeiertag irgendeines Landes mit einem entsprechenden Mottokegeln.

Wie verrückt die Australier sind, habe ich auch in Sachen "Fundraising" (dt. "Geld sammeln für wohltätigen Zweck") feststellen können. Am letzten Donnerstag fand nämlich der "world's gratest shave" statt, wo man Haare lassen konnte und dafür von Freunden und Bekannten Geld bekam, um dieses dann der Leukämie-Stiftung zu kommen zu lassen. Am Wochenende wurde kurzerhand der Freeway in die Stadt gesperrt, um dort ein Fahrradrennen zu veranstalten, das Geld für Asthma Patienten sammelte. Die nächste Aktion steht mit der Earth Hour am 29. März ins Haus, wo Haushalte dazu aufgerufen werden um 20:00h für eine Stunde das Licht im Haus auszuschalten, um somit zum Kampf gegen die globale Erwärmung beizutragen. Schon komisch, wenn man dann bedenkt, dass zur Weihnachtszeit hier in der Stadt noch ein Weihnachtsbeleuchtungs-Wettbewerb in den Wohngebieten durchgeführt wurde. Naja, mein Zimmer bleibt ohnehin dunkel an dem Tag, da ich an dem Wochenende auf ein zweitägiges Surfcamp nach Lancelin fahren werde.

Montag, 17. März 2008

Ultimate Frisbee

Nachdem ich euch die erste 4:12 Pleite gegen Team "Rocky" letzte Woche verschwiegen habe, kann ich euch heute von unserem ersten Sieg im Ultimate Frisbee Competition berichten.
Unser "Team No. 1" - wie kreativ - besteht aus dem Australier Matt, dem Amerikaner Matt, den US Mädels Eli, Peter und Cathy, Fabian und mir. Bis auf Team-Kapitän Matt (USA) haben wir alle erst vor zwei Wochen begonnen, Ultimate Frisbee zu spielen und so mussten wir uns wohl erstmal im letzten Spiel finden. Heute haben wir Unterstützung von "Piecky" bekommen, der auch ein erfahrener Spieler aus Amerika ist und das Spiel gut in die Hand genommen hat. Zudem konnten wir so in den 2 x 20 Minuten Spielzeit fliegend eine Person auswechseln.

Während im letzten Spiel die Scheibe einfach nur nach vorne gedroschen wurde und das Abwehrverhalten zum Ende hin sehr zu wünschen übrig ließ, waren wir heute viel organisierter. Unser Kurzpassspiel über das Feld und in die Endzone des Gegners konnte sich schon sehen lassen und auch mit dem Fangen in der Endzone klappte es bei allen heute besser. Beim Angriff des Gegners wurde die letzte Abwehrreihe meist von Fabian oder mir organisiert und die Mitspieler waren immer gut am Mann.

So konnten wir die "Sex Panthers" letztendlich hoch verdient mit 8:3 besiegen und unsere Formkurve zeigt deutlich aufwärts. Wegen Ostern ist nächste Woche leider spielfrei, danach geht es gegen Team "Washing Machine", die mit zwei Vollprofis bestückt sind. Mal sehen, wie wir uns da schlagen werden... Informationen zum Spiel gibt es übrigens auch bei Wikipedia.

Sonntag, 16. März 2008

Fremantle

Während die deutschen Formel 1 Piloten Nick Heidfeild und Nico Rosberg heute im Albert Park in Melbourne, wo ich noch vor fünf Wochen über die Strecke geschlendert bin, ein heißes Rennen hingelegt haben, habe ich es heute etwas ruhiger angehen lassen.Zum ersten mal nach meiner Rückkehr an die Westküste war ich wieder in Fremantle, wo aufgrund des West Coast Blues and Roots Festivals auch einiges los war heute. Obwohl es hier nichts Neues mehr zu erkunden gab, war es trotzdem einfach nochmal schön bei angenehmen Temperaturen von ca. 25 Grad durch die Straßen zu schlendern, die Markets zu besuchen und bei den Straßenaktionen der Künstler zuzusehen. Der Artist im Bild oben zwingt sich gerade durch einen Tennisschläger.
Natürlich dürfte auch ein Stop im Didgeridoo Breath Shop und dem Little Creatures nicht fehlen. Die Jungs bei Didgeridoo Breath haben versucht, Fabian und mich zu einem Workshop zu überreden, wo man in 4 x 1,5 Stunden die Grundlagen des Didgeridoospielens beigebracht bekommen soll.

Dienstag, 11. März 2008

Warum man so alles Deutsch lernt?!

Nach der Vorlesung in International Marketing kam heute ein malaysischer Freund von Queck auf mich zugestürmt. Bewaffnet mit einem Deutsch - Englisch Wörterbuch begrüsste er mich mit einem freundlichen "Guten Tag. Wie geht es Ihnen?".

Mit einer dieser Sprach-CDs hatte er wohl vor Jahren angefangen Deutsch zu lernen...und dafür ist die Aussprache auch wirklich gut. Nun wollte er sich mit mir zusammensetzen und ein paar neue Sätze lernen. Auf meine Frage woher den sein Interesse für Deutsch kommt, erklärte er mir, dass er Formel 1 Fan ist und Michael Schuhmacher sein Idol ist. Nur um Schumi in den Pressekonferenzen zu verstehen, hat er dann begonnen, Deutsch zu lernen.

Da sag noch mal einer, dass Fernsehen nicht bildet. Nachdem ich ihm heute die erste Lektion erteilt habe, indem ich ihm beigebracht habe, dass ich mit dem "Fahrrad fahre" sowie München "schlecht" und Mönchengladbach "gut" ist, werde ich mir nächste Woche etwas mehr Zeit nehmen.

Samstag, 8. März 2008

Beach Bash

Was im letzten Semester das Oktoberfest war, ist in diesem Semester der Beach Bash gewesen.

Für diese Strand-Party hatte die Guild (dt. Studentenvertretung) die Innenhöfe vor der Taverne mit einem künstlichen Sandstrand, mehreren Pools und einem Surf-Simulator themengerecht gestaltet. Im Außenbereich der Tav fand dazu bei Livemusik eine Schaumparty statt.

Gegen 19:00h hatten Fabian und ich uns unter das Partyvolk gemischt und mussten schnell feststellen, dass wir für diesen Abend wohl mal "overdressed" waren. Viele Besucher hatten das Thema wörtlich genommen und liefen somit in Badehose und Bikini über das Campusgelände, was schon ein lustiges Bild war. Von der Feier lass ich einfach mal wieder Bilder sprechen:
Wie schon beim Oktoberfest war auch diesmal bereits um 23:00h Ende der Party, wobei ja schon um 17:00h begonnen wurde. Da ich mir 3 Wodka RedBull reingepfiffen hatte, konnte ich zu der Zeit aber ehe noch nicht einschlafen und habe mich dann noch so lange wach gehalten, um den Auswärtssieg der Borussia bei 100,5 zu verfolgen.

Mittwoch, 5. März 2008

Rückflug datiert

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Heute konnte ich mich endlich dazu durchringen, im Emirates House mein Rückflugticket umzudatieren.

Ich werde das Jahresticket bis zum letztmöglichen Flug ausnutzen und nachdem ich am 11.07.2007 Deutschland verlassen habe genau ein Jahr später wieder zurückkommen. Auf dem Rückweg werde ich einen 2,5-tägigen Stopover in Dubai einlegen, wo ich ja sonst nie mehr so günstig hinkäme, so dass der Reiseplan folgendermaßen aussieht:

08.07.2008 22:30h Perth
09.07.2008 05:45h Dubai

11.07.2008 14:35h Dubai
11.07.2008 19:40h Düsseldorf.

Da das Burj al Arab zu dieser Zeit wahrscheinlich keine Suite mehr für mich frei hätte und in dem einzigen 7 Sterne Hotel der Welt meine Kreditkarte wohl ehe abgelehnt worden wäre, nehme ich Vorlieb mit einem Apartment im Golden Sands. Aufgrund der günstigen Flugzeiten habe ich somit 2,5 Tage zur Verfügung, um das Emirat am Persischen Golf zu erkunden. Emirates, die sich heute wieder als sehr kulant erwiesen haben und keine 55€ Umbuchungsgebühr berechnet haben, bieten hier mit Arabian Adventures allerlei Tours & Safaris an.

Neben einer Stadtrundfahrt möchte ich auf jeden Fall auch an einer Wüstensafari teilnehmen. Ob es aber die von der netten Emirates-Tante empfohlene Dune Dinner Safari mit Bauchtanzdarbietung in einem Beduinen Camp ist, habe ich noch nicht entschieden. Dafür habe ich ja aber auch zum Glück noch genügend Zeit hier.

Dienstag, 4. März 2008

Curtin Erlebnisse

Zwischen dem Tutorial und der Lecture in International Marketing habe ich eine lange Pause von 10:00 - 13:30, in der ich heute so einiges umgesetzt habe.

Zunächst mal war ich im CBSPlus Office, wo ich mir für meine vier "communication skill workshops" noch ein "plus" Zertifikat abgeholt habe. Nach dem Zertifikat für das Footy Spiel, das mir damals wegen interkultureller Kompetenz verliehen wurde, ist das nun mein zweites und zu dem großen CBSPlus Award sind es damit nur noch zwei weitere Kurse oder Events, an denen ich teilnehmen muss. Auf dem diesjährigen Programm des CBSPlus ist u. a. der "Clean up Australia Day 2008", der am Sonntag stattfand. Ich habe mir sagen lassen, dass an diesem Tag Freiwillige im ganzen Land Grünanlagen, Strände, Parks... reinigen. Sowas gibt es in Deutschland wohl auch noch nicht. Mal sehen, was ich dieses Semester noch mitmache....derzeit überlege ich noch, mich für das 3-tägige "Leadership Camp" auf Rottnest Island anzumelden.

Nachdem das dann erledigt war, hatte ich einen Termin bei Gaby, die die zuständige Bibliothekarin für die Business School ist. Natürlich fing das ganze hier auch erstmal mit Smalltalk an. Zunächst verwunderlicherweise kannte Gaby tatsächlich Aachen...nachher stellte sich heraus, dass sie während ihrer Kindheit im Alter von fünf bis zehn in Wegberg-Beeck nahe meiner Heimat gewohnt hat, da ihr Vater für die RAF in Rheindahlen gearbeitet hat. Natürlich kannte sie dann auch Heinsberg...doch das einzige, was sie noch wirklich an Erinnerungen an die Region hatte, waren Fritten mit Mayonaise und Tante Emma-Läden.

Als ich dann nach Hause kam, hatte ich einen schon länger erwarteten Brief im Briefkasten mit dem Reisebericht meines Vater, der Foto-CD vom Great Barrier Reef und einer DVD der diesjährigen Kappensitzung. Nachdem ich mir am Sonntag schon den kompletten Veilchendienstagszug bei youtube angesehen habe, kann ich mir jetzt also auch noch die Große Karnevalssitzung ansehen. Wie ihr seht, verpasse ich also nichts.

Hier nochmal ein Nachtrag mit Fotos vom Great Barrier Reef. Leider werden die spektakulären Farben von einer Billig-Unterwasserkamera natürlich nicht farbgetreu wiedergegeben:

Montag, 3. März 2008

Langes Wochenende

Mein erstes langes 4-tägiges Wochenende neigt sich dem Ende entgegen. Von Freitag bis heute habe ich schon einiges für die Abschlussarbeit zu Papier gebracht. An der Anzahl der Wörter wird es sicher nicht scheitern...ich befürchte, hier mal wieder ehr was kürzen zu müssen.

Nebenbei war ich am Sonntag mit den Jungs aus unit 2 am Cottelsoe Beach, wo diesmal ein Beach Volleyball-Turnier stattfand. Sogar Queck und Kelvin waren an diesem Tag zu begeistern, wenn sie auch das Wasser geschickt gemieden haben. In Asien lernt man nämlich Schwimmen nicht in der Schule und so sind die beiden anscheinend etwas wasserscheu.

Am heutigen Abend fand dann das erste Ultimate Frisbee Training statt. Von den 300 Interessierten, die sich angeblich am O-Day gemeldet hatten, waren dann auch 24 Teilnehmer zur "Come and Try Session" erschienen. Nach einer kurzen Einweisung von Eli und Campbell, die Ultimate wohl professionell in Amerika gespielt haben, fand dann ein Warm-up statt bei dem mir eine gute Vorhand attestiert wurde. Anschließend ging es dann direkt - ohne wirklich alle Regeln verstanden zu haben - für eine Partie 6 gegen 6 auf ein kleines Spielfeld. Ich muss schon sagen, dass es ein ganz schön laufintensiver Sport ist...für ein ganzes Spiel auf einem großen Feld würde meine Luft wohl nicht reichen. Nachdem einigen anderen aber nach 20 Minuten dann wohl auch schon die Puste ausging, wurden noch ein paar Würstchen vom Grill verputzt, da dass Ziel dieser "Social Sport" ja primär auch das Kennenlernen neuer Leute sein soll.

Fabian, der heute erstmal eine Frisbee in der Hand hatte und sich dabei gar nicht so schlecht geschlagen hat, und ich werden nächste Woche wohl mal wieder reinschauen. Übrigens wird es spätesten am Wochenende wieder neu Bilder hier geben, da am Freitag die Year 2008 Semester 1 Beach Bash Party (Gegenstück zum semester 2 Oktoberfest) in der Taverne ansteht.

Samstag, 1. März 2008

Schaltjahr und End of Summer

Da heute der 29. Februar ist und es den nur alle 4 Jahre gibt, muss ich doch noch eben einen Eintrag hinterlassen. Diesen "zusätzlichen" Tag habe ich dazu genutzt, um die ersten Seiten meiner Abschlussarbeit auf Papier zu bringen.

Mit Spitzentemperaturen von 30°C ist heute am letzten Tag im Februar übrigens auch das offizielle Sommerende in Australien erreicht. Dennoch sind die Aussichten für die kommende Woche nicht gerade "herbstlich"...von mir aus können die langen Hosen auch gerne noch im Schrank hängen bleiben. Hoffentlich schaffe ich es bei diesem Wetter am Wochenende noch einmal an den Strand.