Samstag, 4. August 2007

Virtual Drinking

Heute Abend dürfte ich Robert als nächsten Gast in "Majo's Virtual Pub" begrüßen.

Robert hat mich über den aktuellen Stand der Planung unserer Australien-Reise mit Michael und evtl. Thomas entlang der Ostküste vom 4. - 30. Januar informiert.

Freitag, 3. August 2007

Fremantle Trip

Da uns am Wochenende der Frühling mit Temperaturen von knapp über 20 Grad eine Stippvisite abstattet, haben wir uns für morgen kurzerhand zu einem Tagesausflug nach Fremantle entschlossen.

Bei der Erkundung möglicher Ausflugsziele vor Ort habe ich übrigens folgende interessante Stelle über das Fremantle Prison, das Thema unseres Marketing Plans sein wird, gefunden:

"Das Fremantle Prison war einst eines der berüchtigsten Gefängnisse des Britischen Imperiums. Hier waren britische Sträflinge sowie örtliche, militärische und Kriegsgefangene untergebracht. Heute gilt es als eines der wichtigsten Kulturerbe des Landes."

Das ist doch mal etwas anderes als immer nur die "praxisnahen" Projekte für die Fachhochschule.

Wo es uns aber morgen hin verschlägt, werde ich euch berichten und dann hoffentlich auch noch mal mehr Bilder sprechen lassen können.

Es gibt kein Bier auf Hawaii....und auch nicht in der Tav

Der Versuch, das Wochenende mit Pizza und Bier in der auf dem Campus ansässigen Taverne einzuläuten, ist leider kläglich gescheitert. Anscheinend hat diese von der Guild geführte Kneipe nur mittwochs und freitags auch in den Abendstunden geöffnet.

Somit musste ich mich mit Øyvind und Justin zu dem an der süd-westlich des Unigelände gelegenen Waterford begeben, wo neben dem Karawara Shopping Centre auch einige Fast Food Ketten und die Waterford Taverne zu finden sind.

Anscheinend ticken aber auch hier die Uhren etwas anders. Während uns gesagt wurde, dass das Pub mittwochs von Menschen überlaufen ist, waren am gestrigen Donnerstag hier nur ein paar ziemlich betrunkene Billardspieler und ein typischer Stammgast, der sich schon an der Theke festklammern musste, zu finden.

Dennoch konnte ich eine Erkenntnis aus diesem Abend ziehen: Anscheinend ist in Australien das gezapfte Bier im Pub günstiger als in den Bottle Shops. Ein Juge (1,14 Liter) Tooheys kostete $9; umgerechnet entspricht dies etwa 1 € für ein 0,2 Glas.

Donnerstag, 2. August 2007

Langer Donnerstag

Der erste lange Donnerstag ist auch endlich überstanden und das Wochenende wird jetzt gleich mit einer Runde in der Taverne eingeläutet.
  • Tourism & Leasure Marketing: Heute Morgen 08:30h hatte ich das erste Tutorium in Tourism & Leasure Marketing. "Morgenstund hat Gold im Mund" denken wohl nicht viele Studenten hier. Neben mir waren hier lediglich zwei weitere Studenten (1 Australierin, 1 Asiate), so dass sich die einzige Projektgruppe schnell zusammen gefunden hatte. Als erstes Teamprojekt werden wir das Konsumentenverhalten bei Mitgliedern eines Fitnessstudio erforschen und hierzu dann eine Gruppenpräsentation (15%) halten. Daneben muss ich in den nächsten Tagen ein so genanntes "Service Encounter Journal" (15%) für vier Serviceanbieter, wie z. B. Hotels, Kinos, Touristenattraktionen, Restaurantes,... erstellen sowie deren Servicelücken aufdecken. Zur Erarbeitung eines Marketing Plans (25%) für unseren Kunden dem Fremantle Prison werden wir in zwei Wochen einen Exkursion in das ehemalige Gefängnis machen. Den Abschluss bildet die schriftliche Prüfung, die mit 40% in die Gesamtnote einfließt. Ganz schön viel zu tun also! Sich dann in einer abendlichen Vorlesung um 17:00h quasi mit einem Hobby, dem Reisen, beschäftigen zu können, lässt einen aber auch zu später Stunde noch aufmerksam zu hören.
  • Strategic Management: Die Vorlesung in Strategic Management war auch recht angenehm. Die Lektorin Bella Butler scheint ihrem Akzent nach aus Osteuropa zu stammen und erläutert die theoretischen Inhalte durch praxisnahe Beispiele. Ihre Vorlesungsfolien sind sehr gut gestaltet und der Stoff kann in dem empfohlenen Buch 1:1 nachgearbeitet werden.
  • Internet Marketing: Im Tutorim Internet Marketing stand dann auch wieder Gruppenformation an. Zusammen mit Peter, Samantha (beide Australian), Rawan (Dubai) und Jeremy (Singapur?) habe ich demnächst die Aufgaben des Textbuchs zu bearbeiten und einen Internetplan incl. Website Briefing zu erstellen. Hat irgendwer zufällig eine "profitable Geschäftsidee" für ein Internet-Business parat? Ich habe vorgeschlagen, einen Internetshop für Auswanderer nach Australien zu realisieren, die dann dort die Sachen aus ihrer Heimat bestellen können, die es hier nicht gibt oder sehnsüchtlich vermisst werden. Vielleicht kommt man dann so demnächst auch in West Australien an deutsche Zeitschriften oder nach dem deutschen Reinheitsgebot gebrautes Bier. Also, wenn dafür keine Nachfrage besteht, dann weiß ich es aber nicht mehr.

Das Sausage Experiment - Teil 2

Mahlzeit! Ich komme gerade aus der lunch break und kann euch nach dem Fehlgriff mit den "thin sausages" von einem großen Erfolg im Würstchentest in der 2. Runde berichten.

Die "Vienna Sausages" (dt. Wiener Würstchen) von Coles entsprechen hier in etwa dem, was ich aus Deutschland als Brühwurst kenne. Somit konnte ich heute Mittag meine hauseigene Speisekarte um Kartoffelsalat mit Würstchen ergänzen.

Seltsamerweise findet man hier im Supermarkt allerlei "sausages": Vienna, Frankfurter, Thin... Dass die Abgrenzung aber auch im deutschsprachigen Raum oft für Verwirrung sorgt, kann man in Marions Kochbuch nachlesen.

Mittwoch, 1. August 2007

AFL: Frematle Dockers vs. Essendon Bombers

Heute muss ich zugeben, dass ich der Borussia fremdgehe und mich hier einem anderen Verein in einer anderen Sportart hingeben werden.

Während die Borussia am Montag, 13.08.2007 den Kampf um die Aufstiegsränge der 2. Liga aufnimmt, werde ich am Tag zuvor mit dem CBSPlus im Subiaco Oval das erste Australian Rules Football (Aussie Footy) Match meines Lebens erleben.

Der cbsplus, ein Studentenclub der Curtin Business School, hat für eines der letzten Heimspiele der Fremantle Dockers gegen die Essendon Bombers Karten ergattert, von denen ich mir eine sichern konnte. Um mich mit den Regeln vertraut zu machen und das Business hinter der AFL kennen zu lernen, werde ich nächste Woche an zwei Seminaren teilnehmen.

Man kann hier übrigens auch Tickets kaufen, die Freibier während des Spiels beinhalten - leider waren die aber nicht zum Studententarif zu kriegen. Wäre das nicht mal ein Antrag bei der nächsten Jahreshauptversammlung der Borussia wert? Obwohl...erfahrungsgemäß würde dann die Gefahr bestehen, dass manch einer sicherlich maximal nur eine Halbzeit des Spiels mitbekommen würde.

Wie sich die Hafenarbeiter gegen die Bomber geschlagen haben und ob ich dem Spiel folgen konnte, werde ich euch dann demnächst an dieser Stelle berichten.

Zweiter Vorlesungstag

Internet Marketing ist eine der Veranstaltungen, die ich mir als Wahlfach freiwillig ausgesucht habe.

Die erste Vorlesung mit Cathy aus Amerika, die schon von einem etwas älteren Semester zu sein scheint, war echt unterhaltsam und lebhaft. Ob die Frau mir noch etwas in Sachen Internet beibringen kann, werden wir dann sehen. Da das Internet als Marketing-Instrument im Modul Dialogmarketing & E-Commerce an der FH nur ein kleiner Bestandteil war, denke ich aber schon, hier neue Erkenntnisse sammeln zu können.

Diese Unit beinhaltet auch wieder Team Exercises (4x5% = 20%) sowie ein Internet Marketing Projekt (45%), das im Team bearbeitet wird. Danach werde ich auch endlich wissen, was ein Internet Marketing Plan und ein Website Briefing beinhalten soll. Die Abschlussarbeit, die sie wohl gar nicht mag, macht dann nur 25% aus und die Mitarbeit in Tutorien wird wie üblich mit 10% bewertet. Übrigens kann man schon 2 Punkte für die Klausur gewinnen, indem man sich im Laufe der nächsten Woche bei ihr persönlich vorstellen geht. Das werde ich dann wohl mal machen...

Morgen erwartet mich dann der anstrengendste Tag der Woche: zwischen 08:30h und 18:30h habe ich 2 Tutorien und 2 Vorlesungen. Danach werde ich dann mit Øyvind aus Norwegen mal die unieigene Taverne erkunden, in der es donnerstags immer Pizza und Bier gibt.

Australian Studies: Lecture 1

Soeben habe ich die Bestätigung aus Aachen bekommen, dass die Änderungen des Learning Agreements akzeptiert wurden und somit dem Studium der von mir gewählten Kurse nichts mehr im Wege steht.

Hier noch ein kleiner Nachtrag zur ersten Veranstaltung in Australian Studies. Diese erste Lektion australischer Kultur möchte ich euch nicht vorenthalten: Der Dozent schrieb zunächst seinen vollen Namen an die Tafel "Professor Graham Seal". Nachdem er dann erklärte, dass es in Australien ehr "casual" (dt. "lässig", "zwanglos") zuging, wisch er das "Professor" und "Seal" von der Tafel und stellte sich als Graham vor.

Hier sprechen sich alle nur mit ihrem Vornamen an und auf Titel wird erst gar kein Wert gelegt. Von diesem Konzept der Gleichheit in der Gesellschaft hatte ich auch schon bei Communicaid gelesen.

Dienstag, 31. Juli 2007

Western Australia Driver's Licence

Heute morgen war ich im licensing centre (dt. Straßenverkehrsamt) in West Perth, um mir meinen deutschen Führerschein in eine W. A. driver's licence umwandeln zu lassen.

Ich hatte zwar zuvor schon den internationalen Führerschein in Deutschland beantragt, da die hier aber weder den deutschen Personalausweis, noch Führerschein als Dokument zur Identifikation anerkennen und man für eine proof of age card eine ortsansässige Person finden muss, die bestätigt, einen seit mindestens 12 Monaten zu kennen, war ich in den letzten Wochen ständig gezwungen, meinen Reisepass mit mir rumzutragen.

Auf die Dauer wäre das sicherlich ganz schön unbequem gewesen, mal ganz abgesehen von dem Risiko, diesen möglicherweise verlieren zu können. Der Reisepass ist ja nicht gerade handlich und passt auch nicht so einfach in die Geldbörse.

Montag, 30. Juli 2007

Erster Vorlesungstag

Heute hatte ich den ersten Tag als richtiger Student an der Curtin University of Technology. Jetzt heißt es also - nach nur 2 Wochen "Ferien" zwischen der letzten Prüfung in Aachen und dem Beginn hier in Perth - wieder Schulbank drücken und Bücher schleppen.

In den letzten Tagen hat es hier so viel geregnet, dass das Wasser teilweise auf den Straßen stehen bleibt. Dummerweise fängt es anscheinend immer genau dann an zu regnen, wenn ich das Haus verlasse. So war ich auch heute Morgen gerade die 500m zum IGA Supermarkt gegangen, als wieder mal eine heftige Schauer einsetzte. Wenn das so weiter geht, muss ich mir wohl doch mal einen Regenschirm zu legen.

Nichtsdestotrotz habe ich natürlich meinen Weg zur Uni fortgesetzt. In den sehr gut ausgestatteten Computerlabors, die zum Teil übrigens 23 Stunden am Tag zugänglich sind, habe ich mir zunächst noch ein paar Vorlesungsunterlagen ausgedruckt, bevor es dann zur ersten Veranstaltung ging.

Wie ich euch bereits geschrieben hatte, habe ich das Tutorium in Strategic Management bei Torsten, der auch im Studiengang DBS AC an der Fachhochschule Aachen studiert hat. Er war gerade heute Morgen erst wieder aus Deutschland eingeflogen und konnte sich an meine E-Mails zum Leben & Studieren in Perth erinnern. Auch Katharina, die Deutsche aus Groningen/NL, ist mit mir in dieser kleinen Lerngruppe von etwas weniger als 20 Leuten. Das Tutorial besteht aus "learning by doing": Hier werden u. a. wissenschaftliche Artikel diskutiert, Fallstudien bearbeitet und das theoretisch erlernte Wissen angewandt. Demnächst werde ich in Strategic Management an einem Gruppenprojekt über die Airline Qantas arbeiten, die dazugehörige Präsentation und der Report fließen in die Abschlussnote mit 30% ein. Daneben ist im Semester ein Strategic Portfolio zu erstellen (20%) und letztendlich dann noch die Abschlussarbeit zu schreiben (40%). Die restlichen 10% ergeben sich aus der Mitarbeit in den Tutorien. Wie ihr seht, wird man also während des Semesters hier ganz schön gefordert.

Nach der Mittagspause ging es dann zu Australian Studies, einer Unit speziell für internationale Studierende, um diesen die Kultur und Geschichte Australiens näher zu bringen. Hier nehmen Studenten aller Herrn Länder teil: Amerika, Chile, Brasilien, England, Nord Irland, Niederlande, Finnland... Auch in diesem Kurs war mit Anika wieder eine Deutsche zu finden, die aus Dresden stammt, in Potsdam studiert, und hier für ein Semester Sport studiert. Die Endnote in Australian Studies setzt sich aus zwei Berichten (je 20%)über die anstehenden Exkursionen (Art Gallery of Western Australia, Fremantle, Perth Mint, Northbridge) sowie einem Assignment (50%) über die kulturellen Unterschiede zwischen Australien und dem Heimatland zusammen.

Morgen habe ich jetzt erstmal wieder frei. Ist auch dringend notwendig, um den Kühlschrank aufzufüllen und die Wäsche zu machen.

Sonntag, 29. Juli 2007

How are you?

Bei einigen internationalen Studenten scheint sich das landestypische "Hi! How are you?" (dt. "Hi! Wie geht es dir?") schon eingeprägt zu haben. Eigentlich kann ich keine Unterhaltung mehr ohne diese Fragestellung beginnen. Im Supermarkt gelingt es mir inzwischen, darüber hinweg zu hören oder nur ein "Yaeh, I am fine!" zu brummeln. Schließlich will man ja nicht den ganzen Verkehr an der Kasse aufhalten und die Kassiererin mit seinen kleinen, alltäglichen Problemchen belästigen.

Final Countdown

Heute ist der letzte freie Tag bevor morgen dann endlich die Vorlesungen starten. Ich bin echt voller Vorfreude auf das, was mich da erwartet.

Um 11:00h beginne ich mit einem Tutorial in Strategic Management. Lustigerweise ist mein Tutor Torsten, der vor zwei Jahren genau wie ich im Rahmen des DBS von Aachen nach Perth kam, um hier seinen Abschluss zu machen. Inzwischen arbeitet er als Tutor an der Curtin University und macht einen Master in Accounting.

Nach einer ausgedehnten Mittagspause folgt dann von 14:00h - 17:00h die erste Veranstaltung in Australian Studies. Diese Vorlesung wird von vielen Gaststudenten gehört, u. a. nimmt auch Esa aus Finnland daran teil. Im Terminplan der Veranstaltungen sind übrigens einige Exkursionen aufgelistet, so dass das sicherlich recht "unterhaltsam" wird.

Wie mein erster Schul- bzw. wohl ehr Unitag war, werde ich euch sicherlich an dieser Stelle dann wieder berichten.

Zion Food Fest

Am Abend fand dann das Zion Food Fest im Recreation Centre in Queens Park statt.

Bei live Musik wurden in dieser Turnhalle an zahlreichen kleinen Ständen bzw. ehr Tischen verschiedenste Leckereien angeboten. Empfehlenswert war die „fried ice cream“ (dt. frittierte Eiscreme) sowie der „potato cake“ (dt. Kartoffelkuchen). Spezialitäten aus Fernost habe ich diesmal übrigens nicht probiert.

P. S.: Da der Nachbar wohl seine Sicherheitseinstellungen verschärft hat, ist das mit dem Internet momentan nicht so einfach. Hoffe, dass wir das Internet bald zum Laufen kriegen.

Samstag, 28. Juli 2007

North Perth

Auf der Suche nach einem Fahrrad hat es Alex, Aung und mich heute Morgen nach North Perth verschlagen. Obwohl uns am Telefon eine große Auswahl von günstigen, gebrauchten Fahrrädern versprochen wurde, war auch dieser Weg umsonst. In meiner Größe gab es nur ein Rennrad sowie ein teures Mountainbike.

Anschließend haben wir ein wenig North Perth erkundet, wobei es dort außer Restaurants, Supermärkte und sonstige Läden nicht sonderlich viel zu sehen gab. Letztendlich haben wir dann noch eine Runde Pool Billard gespielt. Obwohl Aung und Alex anscheinend ihre gesamte Jugend in solchen Billard-Hallen verbracht haben, habe ich mich nicht schlecht geschlagen.

Freitag, 27. Juli 2007

Wide-Wide West

Auf der Suche nach einem guten und günstigen 2nd Hand Fahrrad dürfte ich heute unfreiwilligerweise die Weiten West Australiens kennen lernen. Dazu braucht man also noch nicht einmal ins Outback zu fahren...In den gelben Seiten hatte ich gesehen, dass am Albany Highway mehrere Fahrradgeschäfte angesiedelt sind. Mein Vermieter Dennis, der heute Morgen hier war, um den Einbau der Sicherheitsgitter am Haus zu kontrollieren, hatte sich angeboten, mich dorthin mitzunehmen.

Gesagt getan, also setzte er mich bei Balmore Cycles, 838 Albany Hwy in East Victoria Park aus. Insgesamt standen 5 Shops auf meiner Liste. Dass ich vom ersten bis zum letzten Geschäft 1440 Albany Highway die drei Stadtteile East Victoria Park, St. James und Cannington durchqueren würde, war mir leider zu dem Zeitpunkt nicht bewusst.

Letztendlich waren die ganzen Mühen auch noch umsonst: Das billigste gebrauchte Fahrrad war in allen Läden teurer als das günstigste Neue. Jetzt werde ich wohl mal die Kleinanzeigen durchforsten.

Australischer Zoll

Das Paket aus der Heimat beinhaltete einen Vermerk "Opened by Australian Post for inspections by Customs", d. h. der Inhalt wurde vom australischen Zoll, der wohl ziemlich strikt sein soll, kontrolliert. An den Schuhen, wie bei der Einreise, kann es diesmal aber nicht gelegen haben. Diese waren nämlich noch schön zusammen verpackt.

Steffen hatte mir vorher erzählt, dass sie aus seinen Paketen mal Tintenpatronen und Schokolade als "Proben" entnommen habe. Jetzt musste ich von Leuten lesen, die für die Reinigung ihres Fahrrads durch den Zoll 250€ bezahlen mussten, da die Beamten noch Matschspritzer am Rahmen gefunden hatten.

Falls jemand also in nächster Zeit einen Trip nach Australien planen sollte: Schuhe putzen und vorher über die "Customs Quarantine Rules" informieren.

Paket aus der Heimat

Heute Morgen wurde ich um kurz vor 08:00h vom Parcel Service aus dem Bett geholt. Nach nur acht Tagen Versand hat mich das erste Paket von Deutschland bzw. Holland, wo das Porto anscheinend deutlich günstiger ist, in Australien erreicht.

Passend zum momentanen "Christmas in July" war dann auch die Spannung beim Auspacken fast so groß, wie unter dem Tannenbaum. Meine Eltern haben mir neben einem persönlichen Brief u. a. das für die anstehenden "Assignments" (dt. Hausarbeiten) lebensnotwendige "Großwörterbuch für Experten und Universität" von Pons geschickt, DVDs von René, Badelatschen, einen Pullover sowie T-Shirts und eine kurze Hose für den Sommer, der hoffentlich bald kommt.

Desweiteren beinhaltete das Paket drei Bundesliga Sonderhefte. Ich hoffe mal, dass da auch über die 2. Liga berichtet wird. Wahrscheinlich wird es hier wohl unmöglich sein, Gladbach-Spiele am TV zu verfolgen. Oder kennt von euch einer eine Möglichkeit? Ansonsten werde ich wohl, wie viele Leute 1954 beim Wunder von Bern, die Spiele nur über Radiomitschnitte erleben können und hoffen, dass das Wunder des direkten Wiederaufstiegs wahr wird.

Donnerstag, 26. Juli 2007

Englische Tastatur

Für das unten stehende kurze Post über die deutschen Nachrichten in Australien habe ich knapp 10 Minuten gebraucht, da ich hier an der Uni noch mit der englischen Tastatur zu kämpfen habe.

Wie ihr seht, sind die Zeichen und teilweise auch die Buchstaben anders angeordnet als auf der deutschen Tastatur. Da vertauscht man schon mal ganz schnell ein "z" mit einem "y" oder sucht vergeblich nach den Umlauten auf der Tastatur.

Dank Wikipedia weiss ich aber jetzt, wie ich mir die ä, ö, ü erstellen kann.

DW-TV zum Frühstück

Heute Morgen habe ich erstmal deutsche Nachrichten hier im TV gesehen. Pünktlich zum Frühstück um 08:00h überträgt der australische Sender SBS täglich die Nachrichten von Deutsche Welle TV aus Berlin.

Dazu lese ich noch den Heinsberger Lokalteil von AZ-Web und höre gelegentlich den Live-Stream von 100,5. Somit kann ich mich jetzt auch am anderen Ende der Welt regelmäßig über die aktuelle Lage in der Heimat auf dem Laufenden halten.

Mittwoch, 25. Juli 2007

Vorlesungsfrei und trotzdem in der Uni?!

Das hätte es wohl in Aachen nie gegeben...auch wenn es, wie hier bis zur Fachhochschule nur 15 Minuten gewesen wären.

Der Zeitplan der Orientierungswoche beinhaltete für heute keinerlei Veranstaltungen. Dennoch machte ich mich auf dem Weg zur Curtin University, um Leute zu treffen, Unterrichtsmaterial zu besorgen, die Bibliothek zu erkunden und einfach auf dem Campus meine Zeit zu verbringen. Das ist hier alles sehr "einladend" mit Sitzecken, Grünanlagen, Wasserspielen... gestaltet und hat an manchen Stellen etwas von einem Urlaubspark. Auf der Curtin Homepage könnt ihr euch durch 360° Panorama Videos hiervon selber ein Bild machen.

Ob das noch immer so auf mich wirkt, wenn nächste Woche der "Ernst des Lebens" beginnt, wird sich zeigen. Solltet ihr euch übrigens schon einmal gefragt haben, wofür denn dieses Curtin steht, findet ihr hier die Antwort.